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Labor-pH-Elektroden

 

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HI 1230
HI 1286 B
pH-Elektrode 8255
HI 1131 B
Mikro-pH-Elektrode
Mini-pH-Elektrode
für Oberflächen
Proben mit Fluorid
für Emulsionen
TRIS Puffer

Standardmessungen

Messungen im Labor werden im allgemeinen mit konventionellen Elektroden durchgeführt. Gewöhnlich bestehen folgende Bedingungen: Der Messbereich liegt zwischen pH 2 und pH 12, die Temperatur zwischen 10°C und 50°C und die Ionenkonzentration zwischen 0,5 und 4 mol/l.

Halbwässrige oder nichtwässrige Lösungen

Mit nichtwässrigen Lösungen (unter 5% Wasser) kann man nur relative pH-Werte erhalten. Auch halbwässrige Lösungen weisen im Allgemeinen eine geringe Ionenstärke auf. Falls die Lösung mehr als 55 Wasser enthält, kann man die klassische Definition der PH-Messung anwenden.

Proteinreiche Lösungen

Bei hohen Proteinkonzentrationen kommt es vor, dass Proteine am Diaphragma ausgefällt werden wenn sie mit dem Bezugselektrolyt KCL in Kontakt kommen. Durch Verwendung spezieller Elektrolyte kann man diesen Problemen begegnen. Diaphragmen, die mit Protein verunreinigt sind, können meist gereinigt werden, indem man die pH-Elektrode über einige Stunden in eine Pepsin/HCL-Lösung einstellt.

Für Labormessgeräte mit DIN-Anschluss gibt es pH-Elektroden der WTR-Serie für verschiedene Anwendungen und Kabellängen.

pH-Wert im  VE-Wasser

Die Messung des pH-Wertes in Ionenarmen Lösungen ist sehr schwierig. Die Ursache hierfür liegt in der Tatsache das Ve-Wasser einen hohen elektrischen Widerstand hat, der natürlich auch am Diaphragma der pH-Elektrode vorliegt. Die Messung des pH-Wertes ist für den praktischen Gebrauch des VE-Wassers jedoch nicht erforderlich. VE-Wasser mit einer spezifischen Leitfähigkeit unter 1 µS/cm ist praktisch neutral.

Medien mit geringer Ionenstärke

Medien von wenigen mmol/L oder geringer besitzen eine geringe Ionenstärke. Das führt zu geringer Leitfähigkeit und am Diaphragma der Elektrode tritt ein erhöhter Widerstand auf. Dieser hohe Übergangswiderstand führt zu Kontaktproblemen zwischen dem Bezugselektrolyten und der Meßlösung. Des weiteren kann das Signal durch Rühren beeinflußt werden. Die o. g. Probleme können durch Verwendung von Schliffdiaphragmen gelöst werden, denn sie entwickeln einen optimalen Kontakt zwischen dem Bezugselektrolyten und der Meßlösung. 

Flußsäurehaltige Lösungen

Flußsäure greift die Glasmembran an und verhindert selbst bei geringen Konzentrationen die Entwickluing der Quellschicht. Dies führt zu instabilen Werten und verringert außerdem die Lebensdauer der Elektrode.
pH-Werte zu messen ist bei einer Gesamtfluoridkonzentration von 0,2 g/l bis zu 1 g/l möglich. Spezielle Elektroden (OPS11-1FA2GSA (Kategorie Glaselektroden)) stehen für solche Applikationen zur Verfügung.

 
Copyright © 2000 Eurotronik
Stand: 28. November 2011