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Infrarot-Thermometer

 

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ScanTemp bis 365°C
P 4975 bis 550°C
Proscan bis 800°C
Proscan bis 1000°C
Kombi-IR-Thermometer
IR-Fieberthermometer

Infrarot-Thermometer messen die Oberflächentemperatur eines Objektes. Der Sensor des Infrarotthermometers erfasst die emittierende, reflektierte und durchgelassene Wärmestrahlung des Objektes und wandelt diese Information in einen Temperaturwert um. Auf den folgenden Seiten finden Sie IR-Thermometer für verschiedene Temperaturmessbereiche.

Infrarot-Thermometer
mit hohem Messbereich bis 800°C und Kreuzlaser

(-50 ... 800°C)

Infrarot-Thermometer für die Bau- und Lebensmittelbranche PeakTech 5015

(-50 ... 280°C)

Infrarotthermometer Proscan für hohe Temperaturen bis 1000°C

  (-50 ... +1000°C)

IR-Thermometer mit Dual-Laser-Pointer
Peaktech 4975

Temperaturbereich von -50 bis +550°C

Lebensmittelthermometer mit Kalibrierzertifikat zur Messung der Oberflächen-
Temperatur berührungslos mit Infrarot oder der Kerntemperatur mit dem einklappbarem  Einstichfühler + HACCP CHECK-Anzeige

Infrarotthermometer
zur Berührungslosen
Messung der
Körpertemperatur

Oberflächen:
0 bis +50°C
Körper(Fieber):
 30..42,5°C

Messprinzip von Infrarot-Thermometer

Bei der Temperaturmessung nach dem Prinzip der Strahlungsthermometrie wird die Oberflächenstrahlung des Messobjektes ausgewertet. Dabei handelt es sich um ein rein passives Verfahren, d. h. es wird keine Strahlung ausgesendet, sondern nur die natürliche elektromagnetische Strahlungsenergie ( Wärmestrahlung), die jeder Körper bei Temperaturen über dem absoluten Nullpunkt (-273°C) besitzt, zur Messung ausgenutzt. Aus dieser Strahlungsenergie lässt sich bei bekanntem Emissionsfaktor des Messobjektes sehr genau auf die Temperatur schließen d. h. durch spezielle Sensoren kann diese Wärmeenergie gemessen und die Temperatur angezeigt werden.

Emissionsfaktor:

Die physikalische Größe Emissionsfaktor beschreibt, inwieweit die von einem Objekt ausgehende infrarote Wärmestrahlung von der Eigentemperatur bestimmt ist. Ein Wert von 1 sagt demnach aus, dass die Wärmestrahlung des Objektes nur durch seine Eigentemperatur begründet ist. Ein Wert kleiner 1 bedeutet, dass die ausgehende Strahlung neben der Eigentemperatur auch noch Reflexionen von benachbarten Körpern oder durch Transmission, d. h. die Durchlässigkeit des Objektes bestimmt wird. Der Emissionsfaktor hat somit einen Einfluss auf das Messergebnis. Eine Emissionsgradschwankung zwischen 0,90 und 0,98 ruft aber nur eine unwesentliche Temperaturanzeigenänderung hervor und ist in der Regel vernachlässigbar. Wird die Temperatur allerdings an blanken, bzw. glänzenden Metallen gemessen, ist der Emissionsgrad wesentlich kleiner (typisch 0,05 bis 0,2).

Die meisten organischen Materialien ( 90% typische Anwendung) und angemalte oder oxidierte Oberflächen haben einen Emissionsfaktor von 0,95 (fest eingestellter Wert im Gerät). Ungenaue Messungen resultieren von glänzenden oder polierten Metalloberflächen. Um dies zu kompensieren, decken Sie die zu messende Oberfläche mit Klebeband ab oder malen die Oberfläche schwarz an.

Substanz Emissionsfaktor Substanz Emissionsfaktor
Asphalt 090 - 0,98 Stoff (schwarz) 0,98
Beton 0,94 Menschliche Haut 0,98
Zement 0,96 Seifenschaum 0,80
Sand 0,90 Kohlestaub 0,96
Erde 0,92 - 0,96 Lack 0,80 - 0,95
Wasser 0,92 - 0,96 Lack (Matt) 0,97
Glas 0,90 - 0,95 Bauholz 0,90
Keramik 0,90 - 0,94 Papier 0,70 - 0,94

 
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Stand: 07. Juni 2010